Dr. Christine Almasy

Psychotherapeutin für
Katathym-Imaginative Psychotherapie

Heinzgasse 8
9020 Klagenfurt am Wörthersee

0664 3242426
christinealmasy@gmail.com

Dr. Christine Almasy

WERDEGANG

1974–1981 Medizinstudium in Graz
1981 Promotion, Dr. med. univ.
1981–1984 Turnusausbildung am LKH Klagenfurt
Seit 1984 Ärztin für Allgemeinmedizin
1986–2017 Anstellung als Schulärztin am Europagymnasium in Klagenfurt
1991–1997 Ausbildung zur Psychotherapeutin
1997 Eintragung in die Psychotherapeutenliste des Bundesministeriums mit der Zusatzbezeichnung Katatym-Imagniative Psychotherapie

Seither bin ich als niedergelassene Psychotherapeutin in freier Praxis tätig, Mitglied des ÖBVP (Österr. Bundesverband für Psychotherapie) und Vorstandsmitglied im Zweigverein KLP (Kärntner Landesverband für Psychotherapie) seit 2001.

Praxis

Meine Praxis befindet sich in der Heinzgasse 8,
9020 Klagenfurt am Wörthersee.

Methode

Die Katathym Imaginative Psychotherapie arbeitet mit vorgegebenen Vorstellungsmotiven und schließt an die Fähigkeit des Menschen an, Gefühle spontan bildhaft darzustellen. Während der Sitzung werden Sie – entspannt sitzend oder liegend – angeleitet, zu einem bestimmten Motiv (z. B. Blume, Wiese, Bach) innere Bilder aufsteigen zu lassen. Dabei entstehen Szenen, werden Gefühle und vielleicht Erinnerungen ausgelöst. Im Anschluss bearbeiten Sie gemeinsam mit der Psychotherapeutin bzw. dem Psychotherapeuten die Inhalte und Symbole, sodass das vom Unbewussten Mitgeteilte in das Bewusstsein integriert werden kann. Dazu dienen das Gespräch, aber auch Zeichnen, Malen und Schreiben. Quelle

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Kosten

Das Honorar orientiert sich an den Empfehlungen des ÖBVP (Österreichischer Bundesverband für Psychotherapie, dessen Mitglied ich bin) und beträgt 80,00 € pro Sitzung.

Die Krankenkassen gewähren einen Kostenzuschuss von 21,80 € pro Therapiestunde.

Therapiesetting

Einzeltherapie mit Jugendlichen und Erwachsenen jeglichen Alters.

Üblicherweise wird eine wöchentliche Sitzung in der Dauer von 50 Minuten vereinbart.


Schwerpunkte

Angst- und PanikstörungenDepressionenPsychosomatische ErkrankungenPosttraumatische Belastungsstörungensexueller MissbrauchLebenskrisenZwangserkrankungenEssstörungenNeurosenPhobien


Kontakt

Mehr über die
KATATHYM-IMAGINATIVE PSYCHOTHERAPIE

Ihr Begründer, der Göttinger Arzt und Psychoanalytiker Hans Karl Leuner, bezeichnete mit dieser tiefenpsychologisch fundierten und analytischen Psychotherapiemethode, einen Vorgang, in dem Imaginationen, also Phantasien, Vorstellungsbilder und Tagträume von der Therapeutin begleitet werden.

Das theoretische Grundkonzept wurzelt in der Tradition der Psychoanalyse. Der Tagtraum unterliegt ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wie der Nachttraum, der individuelle Bedeutungsgehalt des Symbols in der Imagination wird zusammen mit dem Klienten entschlüsselt.

Der Tagtraum wird mit einer Entspannungsübung eingeleitet: Der Klient wird darin gebeten, sich zu entspannen, ruhig zu atmen und sich dann ein Motiv wie beispielsweise eine Blume, eine Wiese, einen Bach etc. vorzustellen und der Therapeutin darüber zu berichten was nun in seiner Vorstellungswelt spontan entsteht. Dabei soll er mit allen Sinnen spüren und auf seine Gefühle achten. Das genaue Beschreiben seiner inneren Vorstellung, das Achten auf Körperwahrnehmungen, das Sprechen über begleitende Gefühle, bildet einen sich verstärkenden Kreisprozess von immer deutlicher werdenden Vorstellungsbildern und tiefer körperlicher Entspannung. In allen Motiven machen sich konfliktbesetzte Erlebnisbereiche des Klienten in Form von fixierten Bildern unbewusst fest.

Die imaginative Phase dauert 15 bis 30 Minuten. Das Nachgespräch bezieht sich meist auf die oft starken Gefühlsregungen, die im Tagtraum erlebt wurden, auf die Inhalte des Tagtraums und mögliche Assoziationen zum Erlebten.

Das Ziel ist es, dem Klienten Einsichten in unbewusste konflikthafte Objektbeziehungen zu vermitteln, seine Gefühlswelt besser zu erspüren.

Die Haltung der Psychotherapeutin ist überwiegend protektiv und gewährend und orientiert sich an einer affektiven Reaktion des Klienten, die sie versucht nicht zu stark werden zu lassen.

Nicht nur unsere Träume und Tagträume sind von Bildern durchsetzt, auch unsere Denkprozesse. Der denkende und fühlende Mensch ist ein imaginierendes, Bilder produzierendes und von außen Bilder empfangendes Wesen. Ohne Bilder scheint das Seelenleben eines jedes Menschen nicht vorstellbar.